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Dorfpark Als ein „weiteres Highlight der Entwicklung in Garrel“ bezeichnet Diplom-Ingenieur Robert Lütjens vom Planungsbüro TOPOS in Oldenburg den neuen Dorfpark in Garrel. In einer Pressemitteilung an die Münsterländische Tageszeitung äußert sich Robert Lütjens über die Besonderheiten der Anlage. Mit dem Dorfpark präsentiere sich Garrel als naturnah und bürgerfreundlich. Für alle Altersgruppen werde etwas geboten: Spielplatz und Rodelberg für die Kleinen, Aktionsmöglichkeiten am Wasser für die Großen, vielfältige Rundwege und Ruheplätze mit Schmuckbeeten für die Erwachsenen. Die Zielsetzungen des Parks formulierte TOPOS-Planer Robert Lütjens wie folgt: „Das Gelände soll ein Stück veredelte Natur sein, naturnah im Detail, aber geformt im Ganzen. Gleichzeitig wird damit die technisch notwendige Regenrückhaltung für Garrel integriert in einen modellierten, öffentlichen Garten, in dem verschiedene Aspekte der norddeutschen Landschaft vereint werden. Hier stehen bewusst trockene Flächen neben nassen Flächen, gebrannte Klinker neben rauhen Natursteinen, heimische Laub- und Obstbäume neben bunten Stauden. Diese Stauden werden, wenn sie erst mal voll entfaltet sind, regenbogenartig die Farbpracht der regionalen Gärten zeigen. Die vorhandene Natur wird verwandelt in Kultur.“ Als Besonderheit fallen die Steinsetzungen im Park ins Auge. Nach Angaben von Robert Lütjens sind die Findlinge Zeugen der Eiszeit, die unserer Region ihr Relief gegeben haben. Sieben davon kronen den Rodelhügel. Die Pergola ist eine Kombination aus zwei sehr gegensätzlichen Materialien: Zwölf rauh gebrochene Sandsteinsäulen aus Ibbenbüren tragen ein filigranes Rankgerüst aus Edelstahl. Urzeiten der Gebirgsbildung werden mit der Gegenwart moderner Technik verbunden. Die Pergola ist so plaziert, dass von dort der Blick über die Wasserfläche in einer exakten Linie zu einer vier Meter hohen Sandsteinstelle am Staudenplatz und weiter zum Kirchturm gelenkt wird. Robert Lütjens zu dieser Ausgestaltung: „Mit dieser Blickachse wird die Parkanlage auf das Ortszentrum bezogen. Von fern kann damit auch der Gedanke an den Schöpfer aller Natur Bedeutung finden.“ „Noch ist vieles nicht voll angewachsen“, lenkt Lütjens sein Augenmerk auf die Anpflanzungen. Das lange, nasse Frühjahr habe die Pflanzungen sehr behindert. Dennoch stelle der Dorfpark schon jetzt ein weiteres „Highlight“ der Entwicklung im aufstrebenden Garrel dar.